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Display des iPhone 18 Pro: Aus Kostengründen ein Rückschritt?

Apple stand bei der Entwicklung der neuen iPhone-Generation unter erheblichem Preisdruck. Mehreren Berichten zufolge traf man daher die Entscheidung, manche Verbesserungen auf die lange Bank zu schieben und zudem bei einzelnen Komponenten auf günstigeren Einkauf zu drängen. Das betrifft unter anderem die Wahl des Speichers, weswegen es unter bestimmten Umständen zu deutlich langsameren Schreibgeschwindigkeiten kommen kann (siehe Meldung). Auch bezüglich des Displays gibt es nun erste Tests, die auf Kompromisse hindeuten dürften.


Farbdarstellung bei Schräge
Schon zur Vorstellung des iPhone 18 Pro hieß es, Apple habe die Kosten der Displays ganz erheblich gedrückt – andernfalls hätten die gestiegenen Speicherpreise noch spürbarere Auswirkungen gehabt. Der chinesische Displaytester Poorplayer untersuchte jetzt ein iPhone 18 Pro mit Samsungs G9N-Panel und verglich dessen Verhalten mit dem gleich bezeichneten Panel eines iPhone 17 Pro. Im Mittelpunkt stand dabei die Farbabweichung bei Betrachtungswinkeln von der Seite aus. Den Angaben zufolge sind hierbei Rückschritte zu beobachten.

iPhone 17 Pro liefert bessere Werte
Die Messgröße JNCD ("Just Noticeable Color Difference") bedeutet ab einem Wert von 1, dass Farbveränderungen für das menschliche Auge sichtbar werden. Das iPhone 18 Pro erreichte die Schwelle bereits bei 20 Grad, das iPhone 17 Pro erst ab mehr als 30 Grad. Das wiederum ist ein Bereich, in dem das iPhone 18 Pro fast bei 2,5 liegt – wohingegen das iPhone 17 Pro erst zwischen 40 und 55 Grad überhaupt auf mehr als 2 kommt.


Unüblich große Streuung beobachtet
Weitere Messungen der aktuellen Generation liefern allerdings einen zusätzlichen interessanten Hinweis. So wurden beim iPhone 18 Pro ungewöhnlich große Unterschiede zwischen einzelnen Geräten festgestellt – dem Tester zufolge war dies bei früheren Modellreihen nicht der Fall. Als mögliche Erklärung kursiert, Apple habe den Zulieferern eventuell mehr Freiheiten gewährt, um die Kosten zu reduzieren. Dabei handelt es sich jedoch um Spekulationen.

Aber: Kein expliziter Kritikpunkt in Tests
In bisherigen Test- und Nutzerberichten gibt es keine expliziten Beschwerden über schlechte Farbdarstellung – wohl aber einzelne Hinweise, dass leichtes Kippen auch zu leicht veränderter Farbtemperatur führen kann. Der messtechnische Rückschritt scheint in der Praxis offensichtlich nicht so störend zu sein, um im Alltag von schlechterer Displayqualität zu sprechen. Selbst ein Ars Technica, wahrlich nicht für oberflächliche Abhandlungen bekannt, äußert diesbezüglich keine Kritik.

Kommentare

rafi28.09.26 19:00
Ich vermisse noch immer 3D Touch 😅
+8
Creativer
Creativer28.09.26 19:25
Premium bezahlen und Economy bekommen 👌
+3
K-Roc
K-Roc28.09.26 20:01
Creativer
Premium bezahlen und Economy bekommen 👌
Vielleicht fallen die Preise über Drittanbieter, war beim iPhone Air letztes Jahr auffällig... Warten und sich in Geduld mit einer Neuanschaffung üben scheint aktuell der beste Rat.
+2
Hugo Bond28.09.26 20:22
Das ist schon seit dieser idiotischen 'Dynamic Island' klar. Das muss man sich mal vorstellen. Apple hat ein vergleichsweise riesiges 'totesLoch' im Display, bringt dementsprechend wenige Infos in der Kopfzeile unter und verkauft es nun als Design-Erfolg, dass das Ding jetzt 3mm (oder was immer) kleiner ist. Nur zur Erinnerung: die Island, die mal aufmachen kann und die manchmal ganz praktisch ist, hat überhaupt nichts mit der toten Fläche zu tun!

Ich habe seit 6 Wochen ein Samsung S27 Ultra. Das hat NUR das kleine Kameraloch, das für die Selfiekamera halt unvermeidlich ist. Der Rest ist aktiv. Man bekommt permanent viele Infos in der Kopfzeile (z.B. ob ein VPN läuft). Dabei macht Samsung mit dem Display sogar noch viel mehr. Face recognition geht genauso wie Fingerprint unter Display und Muster - sehr flexibel. Außerdem gibt es eine schaltbare Privacy-Option (nicht von der Seite einsehbar) UND einen Digitizer unterm Display für den Stift. Da fragt man sich doch, warum Apple das alles nicht hat, wenn - und das ist der Witz - sie das Display von Samsung kaufen? Da drängt sich die Preisfrage freilich auf. Ich bin mir sicher, das S26 Display IST teurer mit der Ausstattung. Kann sich Apple halt nicht leisten. Ich hab mir das S26 übrigens mit 1TB Speicher neu für gute 1100€ gekauft, das dürfte so gut die Hälte vom iPhone sein. Da geht ein Nobeldisplay freilich nicht auch noch, sonst steigert man den Reingewinn in schwierigen Zeiten natürlich nicht um 10% ...
-8
Chrisjos28.09.26 21:29
Hugo Bond
Das ist schon seit dieser idiotischen 'Dynamic Island' klar. Das muss man sich mal vorstellen. Apple hat ein vergleichsweise riesiges 'totesLoch' im Display, bringt dementsprechend wenige Infos in der Kopfzeile unter und verkauft es nun als Design-Erfolg, dass das Ding jetzt 3mm (oder was immer) kleiner ist. Nur zur Erinnerung: die Island, die mal aufmachen kann und die manchmal ganz praktisch ist, hat überhaupt nichts mit der toten Fläche zu tun!

Ich habe seit 6 Wochen ein Samsung S27 Ultra. Das hat NUR das kleine Kameraloch, das für die Selfiekamera halt unvermeidlich ist. Der Rest ist aktiv. Man bekommt permanent viele Infos in der Kopfzeile (z.B. ob ein VPN läuft). Dabei macht Samsung mit dem Display sogar noch viel mehr. Face recognition geht genauso wie Fingerprint unter Display und Muster - sehr flexibel. Außerdem gibt es eine schaltbare Privacy-Option (nicht von der Seite einsehbar) UND einen Digitizer unterm Display für den Stift. Da fragt man sich doch, warum Apple das alles nicht hat, wenn - und das ist der Witz - sie das Display von Samsung kaufen? Da drängt sich die Preisfrage freilich auf. Ich bin mir sicher, das S26 Display IST teurer mit der Ausstattung. Kann sich Apple halt nicht leisten. Ich hab mir das S26 übrigens mit 1TB Speicher neu für gute 1100€ gekauft, das dürfte so gut die Hälte vom iPhone sein. Da geht ein Nobeldisplay freilich nicht auch noch, sonst steigert man den Reingewinn in schwierigen Zeiten natürlich nicht um 10% ...

Du vergisst leider das Samsung keine echte FaceID hat und zum öffnen des Samsung funktioniert es aber nicht für Passwörter oder bezahlen. Weil dies nur über die Kamera gemacht wird und nicht sicher genug ist.
+15
maikdrop28.09.26 21:56
Hugo Bond

Vergleichst du gerad Face ID mit dem Samsung Zeug, was du mit ner Maske austricksen kannst? Face ID ist eine viel ausgereiftere und qualitativ bessere und komplexere Technologie. Das braucht mehr Platz wegen der zusätzlichen Hardware. Es nicht nur eine Kamera.
+15
mazun
mazun29.09.26 06:38
Was hat denn FaceID mit der schlechteren Displayqualität zu tun?
Also wenn das neue Display tatsächlich bei bereits 20° Blickwinkel eine schlechtere Farbwiedergabe hat, dann kann man sich das nicht schön reden. Sowas nervt.
Ich hab hier ein iPhone 16 und nehme subjektiv bis hin zu ca. 45° Blickwinkel keine störend veränderte Darstellung wahr. Ab dann aber deutlich. Das ist dann allerdings auch der Bereich, ab wo man durch die Stauchung des Bildinhaltes eh nicht mehr schräg drauf schauen will.
+1
Dade_Zero29.09.26 08:11
Das ist nichts Neues aus meiner Sicht. Ich kenne diese gravierenden Unterschiede schon seit Jahren. Es kommt wirklich auf das einzelne Gerät an. Mein erstes iPhone 17 letztes Jahr war eine Katastrophe. Von der Seite drauf geschaut wurde das Display grünlich (bei einem weißen Bild auf dem Display). Das Austauschgerät, da beim ersten Kleberreste hinten aus dem Panel rausquollen, hatte ein perfektes Display. Auch die Geräte im zum Beispiel im Media Markt haben teilweise grässliche Bildschirme. Bei meinem 18 Pro Max ist das Weiß sehr gut auch von seitlichen Betrachtungswinkeln her. Und bei Oled Bildschirmen waren seitliche Blickwinkel schon immer ein Thema. Seit es sie gibt.
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mazun
mazun29.09.26 08:41
Dade_Zero
Und bei Oled Bildschirmen waren seitliche Blickwinkel schon immer ein Thema. Seit es sie gibt.
Das wundert mich, denn ich dachte immer das wäre genau auch DER Vorteil von OLED. Zumindest ist das der Grund, warum wir bei unserem wandmontierten TV (Loewe mit LG-Panel) auf eine schwenkbare Wandhalterung verzichtet hatten. Der sitzt schön flach auf der Wand und ist wirklich aus jedem noch so flachen Blickwinkel farbstabil. Kann mir nicht vorstellen, das zum Beispiel ein LCD da auch nur annähernd rankommt.
+1
esc
esc29.09.26 09:01
Dann hätte man auch beim 17pro bleiben können und das Update auf nächstes Jahr verschieben können.
Mit solchen Updates in Zukunft wird man sich keinen Gefallen tun.
0
Dade_Zero29.09.26 09:21
mazun
Dade_Zero
Und bei Oled Bildschirmen waren seitliche Blickwinkel schon immer ein Thema. Seit es sie gibt.
Das wundert mich, denn ich dachte immer das wäre genau auch DER Vorteil von OLED. Zumindest ist das der Grund, warum wir bei unserem wandmontierten TV (Loewe mit LG-Panel) auf eine schwenkbare Wandhalterung verzichtet hatten. Der sitzt schön flach auf der Wand und ist wirklich aus jedem noch so flachen Blickwinkel farbstabil. Kann mir nicht vorstellen, das zum Beispiel ein LCD da auch nur annähernd rankommt.

Nach meiner Erfahrung sind LCD deutlich Blickwinkelstabiler. Dafür dunkler, schwarz ist nicht schwarz und die Farben sind kräftiger. Dafür ist Weiß wirklich weiß.
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Fuji_X29.09.26 11:13
... ich hoffe dass das nächstes Jahr zum Jubiläums-IPhone 20 wieder korrigiert wird und kein abgespecktes Zeugs verbaut wird.
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Hugo Bond29.09.26 14:44
maikdrop
Vergleichst du gerad Face ID mit dem Samsung Zeug, was du mit ner Maske austricksen kannst?
Genau, weil das mit dem iPhone auch schon gelungen ist. So wie Fingerprints. Allerdings macht das niemand im Vorbeigehen. Diese 'proof-of-concepts' nehm ich nicht ernst. Es kann schon sein, dass Face-ID von Apple etwas sicherer ist, in der Praxis halte ich das für wenig relevant.

Dass man mit der Samsung Gesichtserkennung nicht bezahlen kann, halte ich auch für einen Fehler. Schon deshalb, weil zu hohe Unsicherheit als Argument ja wohl ein Witz wäre. Ich behaupte, dass ein Dieb mit der Entsperrung meines Handys weit mehr Schaden anrichten könnte, als mit der reinen Bezahlfunktion.
Face ID ist eine viel ausgereiftere und qualitativ bessere und komplexere Technologie. Das braucht mehr Platz wegen der zusätzlichen Hardware. Es nicht nur eine Kamera.
Das weiß ich. Aber der 'Musterprojektor', der das IR-Grid erzeugt, passt seit dem 18 ja nun auch hinter ein aktives Display.

Im Übrigen kann Apple den Bezahlvorgang ja nicht anders authentifizieren, weil sie keinen Fingerabdruckreader haben - aber dafür gibts sicher auch einen guten Grund .

P.S.: Ich hatte mich übrigens in meinem Post am Anfang verschrieben, ich hab freilich kein S27.
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Stefan...29.09.26 17:45
Hugo Bond
Das ist schon seit dieser idiotischen 'Dynamic Island' klar. Das muss man sich mal vorstellen. Apple hat ein vergleichsweise riesiges 'totesLoch' im Display, bringt dementsprechend wenige Infos in der Kopfzeile unter und verkauft es nun als Design-Erfolg, dass das Ding jetzt 3mm (oder was immer) kleiner ist. Nur zur Erinnerung: die Island, die mal aufmachen kann und die manchmal ganz praktisch ist, hat überhaupt nichts mit der toten Fläche zu tun!

Ich habe seit 6 Wochen ein Samsung S27 Ultra. Das hat NUR das kleine Kameraloch, das für die Selfiekamera halt unvermeidlich ist. Der Rest ist aktiv. Man bekommt permanent viele Infos in der Kopfzeile (z.B. ob ein VPN läuft). Dabei macht Samsung mit dem Display sogar noch viel mehr. Face recognition geht genauso wie Fingerprint unter Display und Muster - sehr flexibel. Außerdem gibt es eine schaltbare Privacy-Option (nicht von der Seite einsehbar) UND einen Digitizer unterm Display für den Stift. Da fragt man sich doch, warum Apple das alles nicht hat, wenn - und das ist der Witz - sie das Display von Samsung kaufen? Da drängt sich die Preisfrage freilich auf. Ich bin mir sicher, das S26 Display IST teurer mit der Ausstattung. Kann sich Apple halt nicht leisten. Ich hab mir das S26 übrigens mit 1TB Speicher neu für gute 1100€ gekauft, das dürfte so gut die Hälte vom iPhone sein. Da geht ein Nobeldisplay freilich nicht auch noch, sonst steigert man den Reingewinn in schwierigen Zeiten natürlich nicht um 10% ...

Das bisschen verlorener Platz ist mir sowas von egal. Dafür ist eine sichere Gesichtserkennung drin, statt einer die man mit einem Foto täuschen kann.
+1
Stefan...29.09.26 17:54
Hugo Bond
maikdrop
Vergleichst du gerad Face ID mit dem Samsung Zeug, was du mit ner Maske austricksen kannst?
Genau, weil das mit dem iPhone auch schon gelungen ist. So wie Fingerprints. Allerdings macht das niemand im Vorbeigehen. Diese 'proof-of-concepts' nehm ich nicht ernst. Es kann schon sein, dass Face-ID von Apple etwas sicherer ist, in der Praxis halte ich das für wenig relevant.

Dass man mit der Samsung Gesichtserkennung nicht bezahlen kann, halte ich auch für einen Fehler. Schon deshalb, weil zu hohe Unsicherheit als Argument ja wohl ein Witz wäre. Ich behaupte, dass ein Dieb mit der Entsperrung meines Handys weit mehr Schaden anrichten könnte, als mit der reinen Bezahlfunktion.
Face ID ist eine viel ausgereiftere und qualitativ bessere und komplexere Technologie. Das braucht mehr Platz wegen der zusätzlichen Hardware. Es nicht nur eine Kamera.
Das weiß ich. Aber der 'Musterprojektor', der das IR-Grid erzeugt, passt seit dem 18 ja nun auch hinter ein aktives Display.

Im Übrigen kann Apple den Bezahlvorgang ja nicht anders authentifizieren, weil sie keinen Fingerabdruckreader haben - aber dafür gibts sicher auch einen guten Grund .

P.S.: Ich hatte mich übrigens in meinem Post am Anfang verschrieben, ich hab freilich kein S27.

Es gab eine Proof of Concept für FaceID mit extrem hohem Aufwand den aber niemand reproduzieren konnte. Samsungs 2D Kamera-Erkennung ist extrem leicht zu täuschender Müll. Deshalb auch keine Freigabe für irgendwas kritisches. Wer das zum entsperren seines Smartphones verwendet selber schuld. Aber immerhin besser als 1234 als PIN. Aber kann man natürlich kombinieren 😁
+3

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